Sonic R - Der Tails Doll-Fluch

Sonic R - Tails Doll-FluchSonic R ist ein Rennspiel, welches 1997 für die Sega Dreamcast veröffentlicht wurde. Es ähnelt vom Spielprinzip dem Konkurrenten Mario Kart, jedoch können die einzelnen Charaktere hier auch springen und haben jeweils besondere Fähigkeiten. Zu diesem Spiel gab es einem eher ungewöhnlichen Mythos, denn einige enthaltene Spielinhalte sollen zu schweren Unfällen geführt haben.

In Sonic R war es möglich den Charakter Tails Doll freizuschalten, welcher eine metallische Abbildung von Sonics Freund Tails ist und von Robotnik geschaffen wurde. Soweit erst einmal nichts Außergewöhnliches. Der Mythos besagt jedoch, dass wenn man mit diesem Charakter gespielt hat, sich einige Stunden später tragische Unfälle ereignet haben, an denen die Spieler gestorben seien.

Auch gibt es Geschichten darüber, dass der Charakter Tails Doll mittels bestimmter Vorgehensweisen aus dem Fernseher kommt und versucht einen umzubringen. Natürlich klappt dies lediglich zwischen 00:00 und 01:00 Uhr in der Nacht, wenn kein Licht im Zimmer brennt. Es gibt zahlreiche Vorgehensweisen wie man Tails Doll "zum Leben erwecken" kann, weshalb wir nicht weiter darauf eingehen, da sie nicht relevant sind.

Natürlich gibt es keine Möglichkeit einen Charakter aus dem Spiel in die "reale" Welt zu befördern, auch ereigneten sich keine eigenartige Unfälle nachdem man Tails Doll gespielt hat. Dieser Mythos sollte einfach nur die jüngeren Spieler einschüchtern und da der Charakter Tails Doll im Spiel große Ähnlichkeit mit einer Voodoo-Puppe aufweist, war dieser wie geschaffen für einen solchen Mythos. Es gibt übrigens auch heute noch abergläubische Menschen, die sich nicht trauen mit diesem Charakter zu spielen.